Shelly Charme - intonationsmäßig o.k. in Baku

Wir können uns alle freuen auf diese Super-Talente, von denen eines wahrscheinlich leider nach Baku fahren muss, um uns beim Eurovision Song Contest zu vertreten.
Da hätten wir einen Rocksänger. Dann sind da noch zwei Damen mit eingeschränkten stimmlichen Möglichkeiten und eine, die das Singen einfach lässt und ins Micro pubst.
Letzteres freilich hätte eher ein Bohlen konstatiert.
Hier jedoch nun wälzen sich drei mehr oder weniger kahl geschorene Juroren (inkl. einer Jurorin) im Sessel und winden sich um jedes ehrliche Wort herum.
Thomas D. ist immerhin die launige Bemerkung eingefallen, auch in dieser Show können die Kandidaten eigene Lieder singen. Nur wenn er mal mit "The Voice.." verglichen hätte, wäre ihm der Satz im Halse stecken geblieben.
Intonationsmäßig freilich war das o.k., man kann das Gebotene gut finden, wenn es Einen nicht zu sehr nervt.
Die Juroren wichen nun mittlerweile sogar auf den Faktor Charme aus oder erzählen etwas vom tollen Outfit der Kandidatinnen. Da fühlt man sich an DSDS erinnert.
Diese Sendung ist das perfekte Gegenmodell: wo Bohlen ledert, leiert Raab um den heißen Brei herum.
Die Qualität ist verheerend. Aber wenigstens wird den Sendern der Untergang in Baku mit der Blitztabelle durch schön viele Anrufe vergoldet. Raab präsentiert mal wieder ein Geschäftsmodell, mehr nicht.

pope am 10.2.12 18:35

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